Mittwoch, 21. August 2013

Den Mutigen gehört die Welt!

Hello dear visitors from howtohairgirl.com, welcome to my cosy, little corner of bloggerland! Please excuse the crappiest pictures ever in this blogpost. I had no idea, that so much of you would come by and have a look. If you want a funny translation of the post, you'll find google-translate in the right corner of my blog.
One of my wonderfull readers suggested, to use realy sharp scissors, if you want to cut your own hair. If it's not sharp, you will get destroid ends - and you don't want that, do you? I've got special scissors for haircutting, and it comes in realy handy. I still cut my own hair, but nowadays I wear bangs. So even that's a DIY option, if you are brave hearted!

Kaum habe ich endlich wieder Zeit, übernimmt sofort der DIY-Wahn die Kontrolle über mich und fordert lautstark, dass ich wieder Sachen machen soll. Ganz egal was, Hauptsache was selbst gemacht!

Und dann stolpere ich über ein Tutorial zum Haare selber schneiden. Uh oh!
Die Kombination aus beendetem Studienabschnitt, Zeit haben, eine scharfe Schere besitzen und unzufrieden mit der rausgewachsenen Frisur sein birgt eine gewisse Sprengkraft in sich.
Dazu muss ich noch sagen, dass ich gar nicht gern zum Frisör gehe und es vermeide, wo es geht. Irgendwie fühl ich mich da immer fehl am Platz. Und ich verlasse die Läden meisten mit dem wenig euphorischen Gefühl "naja, jetzt sind sie halt ab". Also dachte ich mir, dass ich es durchaus mal selbst versuchen kann: Das beruhigt das Selbermach-Monster, spart Geld und den ungeliebten Gang zum Frisör. Ich fand das Risiko absolut überschaubar und die Vorteile überzeugend, besonders da ich nicht sonderlich vernarrt in meine Haare bin, oder Angst habe, sie zu ruinieren.

Ich habe mich an dieses Tutorial gehalten, genauer gesagt an Nr. 5. und Nr. 3: Nacheinander drei Pferdeschwänze machen und dran rumschnippel erschien mir machbar. Ist es auch! Und deutlich weniger aufregend als davor gedacht, denn so schrecklich viel falsch machen kann man dabei nicht. Natürlich ist das, was ich da praktiziert habe, gelebter Dilettantismus, aber hey, man ist nur einmal jung und wild (oder so ähnlich)!
Und besser als davor sehen die Haare jetzt auf jeden Fall aus.
(Obwohl es schwierig ist, das ohne Hilfe fotodokumentarisch zu beweisen [besonders wenn es keine Vorher-Bilder gibt {oh, cool, Klammer, in Klammer, in Klammer!}].)
Ich bin jedenfalls zufrieden und freu mich, dass ich wieder eine Frisur auf dem Kopf habe, die so einfach ist und, wie ich finde, auch noch ganz gut aussieht. Für die Mutigen dieser Welt kann ich den DIY-Schnitt also ruhigen Gewissens weiterempfehlen. Kleine Einschränkung: Haare vorher nass machen. Im Tutorial machen sie das nicht, aber ich finde, nasse Haare sind leichter zu handhaben.
Happy schnippeling!

Nachtrag: Lotti rät in ihrem Kommentar zu einer wirklich scharfen Schere (Haarschneideschere), damit die Haare nach dem Schneiden keinen Spliss kriegen. Man merkt, dass die Schere zu stumpf ist, wenn die Haare beim Schneiden wegrutschen. Und genau das ist bei mir passiert. Ohne den Tip wär mir das natürlich nicht so aufgefallen - also herzlichen Dank dafür! Nachdem ich das jetzt weiß werde ich mir sicher eine ordentliche Haarschere zulegen, damit ich in Zukunft meine Haare nicht unnötig kaputt mach.

Kommentare:

Faden verloren hat gesagt…

Generell würde ich davon abraten, lange Haare selbst zu schneiden, wenn man nicht gerade ein gute Friseurschere dafür benutzt. Die meisten Scheren sind zu stumpf, um Haare wirklich zu schneiden und reißen sie eher ab. Dadurch pinseln die Spitzen aus und man bekommt Spliss. Man merkt dass die Schere zu stumpf ist daran, dass die Haare beim Schneiden zur Seite wegrutschen. (Friseurinnenklugscheißmodus aus)
Abgesehen davon find ich den Haarschnitt aber wirklich ganz gut geworden.
LG Lotti

Zora hat gesagt…

Liebe Lotti,
was für eine hilfreiche Klugscheißerei! Genau das ist beim Schneiden nämlich tatsächlich passiert (wie wahrscheinlich zu erwarten war, oder?).

Meine Mum hatte früher eine extra Haarschere. Nachdem der erste Versuch ganz gut gelungen ist und ich in Zukunft sicher öfter an meinen Haaren rumfurwerkeln werde, denke ich, dass ich mir auch eine zulegen werde.

Also vielen Dank für den Hinweis und auch für das Kompliment. Von einer Fachfrau hat das natürlich besonderes Gewicht!

LG Zora