Samstag, 24. Mai 2014

Säen und ernten

In den letzten zwei Wochen ist viel am Acker passiert: Die Pflanzen sind regelrecht explodiert und sowohl alle Kartoffeln als auch alle Kürbispflanzen sind rausgekommen. Diese Sorge war also unbegründet.
Kartoffeln
Den Zuchini, Paprika und Tomaten geht es auch gut, ihnen hat es wohl nicht geschadet, dass ich sie eigentlich viel zu früh gekauft hatte und auch das erleichtert mich sehr. Die Erbsen fangen an zu ranken und insgesamt schaut die Furche gut aus. Und im Vergleich zu den anderen unglaublich gepflegt, wie ich zufrieden feststelle.
Denn endlich habe ich es geschafft, die ganzen 40m vom Unkraut zu befreien! Dafür waren mehrere Etappen und ordentlich Durchbeißen nötig, aber jetzt ist es geschafft und von nun an habe ich eine gute Basis, um das Unkraut weiter in Schach zu halten.

von oben nach unten:
 Radieschen, rote Beete, Blumen, Möhren
Es sind auch nur noch 3m frei, der ganze Rest ist eingesät, bzw. bepflanzt. Vom eingesäten Lauch und Mangold ist leider noch nichts zu sehen, aber wegen des Kälteeinbruchs gehe ich davon aus, dass die Samen einfach länger zum Keimen brauchen. Heute kamen dann noch einmal Lauch, Steckrüben und Brokkoli dazu, für Petersilienwurz war ich leider schon zu spät dran.
Dafür habe ich Spinat, Radieschen und rote Beete vereinzelt, damit die Pflanzen genug Luft und Licht haben.Ich bin gespannt, wie die umgesetzten Pflänzchen das überstehen werden.
Erbsen an Totholz-Rankhilfen
Tja, und zur Belohnung nach der ganzen Rackerei habe ich die erste Ernte vom Acker nach Hause tragen dürfen: Ein paar schöne und sehr leckere Radieschen! Die dürfen heute Abend in den Salat - begleitet von der zweiten Ernte des Tages: roten Zwiebeln.
Die habe ich nämlich letzten Herbst in die Balkonkisten gesetzt und heute endlich gezogen. Und dabei noch gleich die Blüten von der Kamille geerntet, die wild zwischen den Zwiebeln wächst. Was für ein Erntetag! Die Blüten trocknen nun in einer dunklen Ecke vor sich hin und ich freue mich jetzt schon auf den Tee, den ich im Winter trinken werde.
Die Zwiebeln hab ich zum Trocknen kopfüber aufgehangen, laut Internetrecherche macht man das wohl so. Dafür konnte ich das Regal auf dem Balkon wunderbar zweckentfremden. Auch wenn die Zwiebeln eher klein geblieben sind, fühle ich mich etwas bäuerlich und wahnsinnig erfolgreich bei dem Anblick.

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