Samstag, 14. September 2013

Erntezeit im Wald

Ja, der Herbst. Eine Jahreszeit, deren Existenz ich schlicht ignoriere. Für mich ist Spätsommer. Solange, bis der erste Schnee fällt. So! Ich hab dieses Jahr wirklich keine Lust auf Herbst!
Als Entschädigung für seine Biestigkeit wartet der Herbst, ähem, ich mein, Spätsommer, aber zum Glück wenigstens mit leckeren Köstlichkeiten im Wald auf, über die ich mich dieses Jahr ausgiebig hermache.
Man muss nur die richtigen Plätze kennen, oder Menschen kennen, die die Plätze kennen. Dann ist die Waldernte ein wahres Kinderspiel und man fühlt sich wie im Schlaraffenland des slow-foods.  
Nachdem ich dieses Jahr schon in Brombeeren geschwelgt bin, war ich jetzt überglücklich, als ich einer Wegbeschreibung folgend tatsächlich über ein riesengroßes Heidelbeervorkommen gestolpert bin! Der ganze Hang voll! Und der Hang so steil, dass ich quasi im Stehen pflücken konnte! Yeeeeha! 
Wenn man die deftigen Preise für Heidelbeeren im Supermarkt bedenkt, dann lautet die Devise eindeutig: Selberpflücken statt kaufen. Ist bio, plastikfrei, regional, saisonal, absolut frisch und gratis. Besser geht's kaum, oder?
Was für eine Ernte! Da wird's Heidelbeeren in allen möglichen Variationen geben: Pur, im Müsli, im Smoothie, als Shake, im Salat. Ein wahrer Rausch in köstlich-saftigem Blau.
Herbst, ich glaub, ich mag dich doch!

Und wenn ich jetzt noch eine Pilzstelle im münchener Umland finden würde oder verraten bekäme, wäre ich endgültig im Himmel...


Kommentare:

Nini und ihre Freunde hat gesagt…

Oh da beneide ich dich ein wenig. Ich habe hier keine Wälder und Heidelbeeren in der Nähe. Lass es dir schmecken!

LG,

Nini

Zora hat gesagt…

Örks - keinen Wald in der Nähe? Is ja furchtbar!
LG Zora