Samstag, 8. September 2012

Pasta - und "argh"

Der Kampf mit der Pasta geht in die nächste Runde. Rund Nr. 1 und Nr. 2 ginge beide schon an die Pasta. Irgendwann werde ich sie bezwingen und als triumphierende Siegerin aus dieser Auseinandersetzung gehen.
Nun also ein neuer Anlauf, denn das Glück war mir hold und hat mich mit einer suuuper günstigen Nudelmaschine von Fackelmann bedacht. Am allerliebsten hätte ich ja eine mit Ravioliaufsatz gehabt, weil ich neulich so göttlich leckere Ravioli gemacht hab (Seelachs-Ricotta) und davon meeeeehr essen will, aber günstig wäre die Maschine dann nicht mehr gewesen. Also ohne Ravioliaufsatz.

Ich hab abends gleich Teig gemacht, im Kühlschrank ruhen gelassen, ganz easy zu Platten ausgerollt und war zu diesem Zeitpunkt innerlich schon am triumphieren.
Aber: Das war zu früh!

Bandnudeln gingen dann zwar noch relativ gut, ich hab sie gleich mit einem Stäbchen aufgefangen um sie schneller über ein Rost hängen zu können, aber sie klebten ein bissl aneinander. Also auseinanderfisseln. Moment mal, ich dacht, das wäre mit Maschine nicht nötig?! Schiebung!
Aber endgültig sank meine Laune in den Keller als ich den Spaghettiaufsatz ausprobiert hab:


Die Teigplatte wurde eher gedrückt, als gerollt, die Nudeln verdrehten und wellten sich und klebten ohne Ende! Die sahen aus, als hätten sie einen Papierstau im Faxgerät mitgemacht. Irgendwie hatte ich auch den Verdacht, dass sie übereinanderliegend aus der Maschine kamen. What the..?!
Zudem is mir ständig die blöde Kurbel rausgefallen und als sich der Schneideaufsatz zweimal vom Walzenteil verabschiedet hat, weil sich irgendwas verhakt hat und ich wohl in einem seltsamen Winkel Kraft auf die Kurbel ausgeübt, und den Aufsatz damit angehoben hab, hab ich völlig entnervt aufgegeben. So ein Mist!

Zur Ehrenrettung der Maschine muss ich aber sagen, dass die Bandnudeln beim Trocknen nicht gerissen sind. Das war also schonmal ein großer Schritt in die richtige Richtung. Und das Ausrollen ging wirklich schnell und problemlos. Nur weiß ich noch nicht, wie dünn ich die Platten eigentlich brauch...
Und ich hoffe noch, dass es an meinem Teig lag, statt an der Maschine. Vielleicht braucht er mehr Mehl? Dabei kam er mir eigentlich schon recht fest vor.

Eine andere Lösung könnte sein, die Platten nach dem Auswallen nochmal 15 Minuten liegen zu lassen, damit sie etwas antrocknen. Dann sollen sie auch nicht mehr so kleben. Uäh, irgendwie dauert das dann ja immer länger und länger, bis die dann mal fertig sind...

Weiß wer Rat? Wie kommen die Nudelmaschinenerfahrenen unter euch mit dem Ding klar? Kennt jemand dieses Problem und hat es gelöst?
Eins steht jetzt jedenfalls schonmal fest: Die geborene Pastamacherin bin ich nicht - der Zug is spätestens mit dem dritten Fehlversuch abgefahren!

Und die Verpackung der Nudelmaschine ist hier mit in die Wochenstatistik eingegangen. Ich bin weiter wild entschlossen, die Nudelmacherei zu bezwingen, damit sich die Anschaffung gelohnt hat.

Kommentare:

Nini hat gesagt…

Hey Zora,

na da lass mal den Kopf noch nicht hängen. Helfen kann ich dir da leider nicht. Ich weiß nur noch, dass meine Eltern eine Nudelmaschine der teureren Sorte hatten, als ich noch jünger war, die dann aber auch eingemottet wurde, weil sie das ganze nicht wirklich erleichterte. Vielleicht solltest du dennoch jetzt noch nicht aufgeben und mit dem Teig weiter rumtesten.
Ich drück dir die Daumen!
Kannst du sie ansonsten noch umtauschen?

Liebe Grüße

Nini

Zora hat gesagt…

Ne, sie war reduziert. Und am aufgeben bin ich noch lange nicht - dafür gibt es noch zuviel Möglichkeiten, was zu ändern.

LG Zora

Ann hat gesagt…

Also ich mache meistens nur Teigplatten und fülle die dann mit Ricotta und so. Spaghetti habe ich bisher nie gemacht, weil meine -geschenkte, beziehungsweise bei Schwiegermutter eingesackte;- Nudelmaschine Rostflecken an der Spaghettirolle (heißt das Ding so?) hat. Aber ich fand auch schon schwierig, die Bandnudeln zu rollen, mir sind da auch immer wieder Teile gerissen. Am besten ist, glaub ich, wenn mensch nicht alleine arbeitet. Meiner Erfahrung nach ist es nämlich schwierig den Teig der reingeschoben bzw. gezogen wird in die Maschine zu halten, dann noch zu kurbeln und die Nudeln die rauskommen so zu halten, dass sie möglichst nicht zu einem Haufen rauskommen der dann zusammenbappt. Aber wenn du gute Erfahrung machst mit antrocknen lassen, würde ich es gerne wissen, wobei da wohl auch der richtige Moment abzuwarten ist, sonst sind es am End Lasagneplatten... Viel Erfolg!
Liebe Grüße Ann

Zora hat gesagt…

Ja, ich denk auch, ich werd das mit dem Antrocknen versuchen. Dass ich wenigstens die Bandnudeln ohne großes Rumgefummel machen kann. Ich werde berichten, ob des nächsten Versuchs (hoffentlich dann von einem Triumph...)