Donnerstag, 2. Dezember 2010

lila-warm

Ich hatte mir das so nett vorgestellt: Im Zug sitzen, ein kleines Projekt stricken und ab und an seelig seufzend in die Winterlandschaft rausschauen, an Tee nippen. Tja, öhm, guter Plan...
An einem Freitagnachmittag ist es nämlich fast unmöglich in einem ICE einen Sitzplatz zu ergattern, verhüllt zudem gnadenlose Dunkelheit potentiell hübsch anzuschauende Winterlandschaften und strickt es sich ohne Nadeln besonders schlecht. Immerhin konnte ich das mit dem Tee umsetzen.
Also musste mein kleines Zugprojekt warten, bis ich wieder zuhause war. Die letzten Tage stand, oder besser gesagt, lag ich dann unter der Knechtschaft einer fiesen Erkältung, bis gestern Abend dann die Kraft wieder zum Nadelhalten reichte. Gut, bei einem 8er Nadelspiel kommt ja auch was an Gewicht zusammen, dafür müssen alle verfügbaren Kräfte mobilisiert werden.

Rausgekommen sind heute zwei Stulpen. Dick, kuschelig, frei Schnauze gemacht. Die dürfen sich gleich zwischen die ganzen anderen Stulpen in meinem Workshop-Klamotten-Fundus kuscheln.
Im Winter liebe ich diese Dinger einfach: Sie erlauben mir, die Stunden in sporttauglichen Klamotten zu geben, ohne dabei den Erfrierungstod zu sterben. Und um Farbe in das äußere Erscheinungsbild zu bringen sind sie auch genial. I love Stulpen!

Kommentare:

Ann hat gesagt…

Zumindest ist deine Bahn ja gefahren;), da ist mensch ja schon froh...
Die Stulpen sind toll, ich werd´ nächste Woche Pulswärmer nähen, im Angesicht der Kälte hätte ich mir die Tage aber am liebsten einen wolligen Ganzkörperschlauch genäht oder gestrickt, mit Einsteckfach für eine Wärmflasche und sonst nur noch mit Augenschlitz. LG Ann

Zora hat gesagt…

Super Idee - den Schlacuh sollte ich gleich auf meine to-do-Liste setzen :-)
LG Zora