Samstag, 17. September 2011

kulinarische Resteverwertung auf boarisch

Passend zum Bestreben, möglichst wenig Lebensmittel zu verschwenden, gibt es heute ein original altertümliches Restverwertungsrezept aus den schönen bayerischen Landen. Schließlich soll ja alles aufgegessen werden, was so im Kühlschrank rumfliegt: Obazda

Ein ideales Rezept für einen Tag nach einem lustigen Abend mit Käseplatte und Bier, von denen was übrig bleibt. Geht super schnell, ist total lecker und landet garantiert im Bauch, statt im Müll.
Weil's ein Reste-Rezept ist, gibt es keine Mengenangaben, der Obazda sollte am Ende aber so fest sein, dass er auf dem Brot draufbleibt, is ja schließlich ein Brotaufstrich und kein Brotrunterlauf.

Rezept für bayerischen Obazda
dazu brauchst du
Frischkäse, Camembert, etwas Zwiebel, ein Schluck Bier, Paprikapulver und optional: Kümmel

Die Zwiebel sehr fein hacken, mit allen anderen Zutaten vermengen, ordentlich salzen und pfeffern. Und das war's schon. Die Bayern versteh'ns halt mit möglichst wenig Aufwand möglichst gut zu Essen. A guad'n!

Kommentare:

andrea (funnyfanny) hat gesagt…

ich mach gerne noch ein paar butterflocken mit rein! das bindet und macht das ganze noch mehr zu hüfftgold...*gg* aber ich liiiiieeebe obatzdn!! dann wünsch ich euch mal nen geselligen abend!
liebe grüsse
andrea
ps: ich mach übrigend grad ein candy...! ;O)

Yassirkratzt hat gesagt…

Ich liiiebe Obazda! Ich kaufen ihn allerdings immer und bin in der Tat noch nie drauf gekommen, den selberzumachen! Insfern: Danke für das Rezept!
Mein Mann macht gerade Lokum selber, ist sein 3. Versuch. :-) Danach klebt immer die ganze Küche...
Meine liebste Resteidee ist Milchshake aus altem, schrumpeligem Obst und braunen Bananen. Einfach mit etwas Puderzucker per Pürierstab shaken! Klingt eklig, ist aber besser als mit frischem Obst!
LG
Anke

Zora hat gesagt…

Hm, Bananenshakes mach ich auch immer, wenn die nicht mehr ganz die jünsten sind. Aber Puderzucker is da wirklich noch eine Idee - werd ich mal ausprobieren!
LG Zora

Anonym hat gesagt…

Altes Resterezept aus Trier:
Gekochte Kartoffeln vom Vortag, in Wasser geweichte Brotreste,eine dicke Zwiebel, ein/zwei Knoblauchzehen, Fleisch- oder Wurstreste nach Belieben, Kräuter aus dem Garten (Petersilie, Schnittlauch).
Alles durch den Fleischwolf drehen, mit Salz, viel Muskatnuss, etwas Pfeffer und nach Geschmack mit Gemüsebrühe würzen.
Mit nassen Händen Frikadellen formen und in Fett braten. Dazu schmeckt ein bunter Salat oder auch Apfelkompott.
Guten Appetit! M

Anonym hat gesagt…

Nachtrag zum Resterezept aus Trier:

Mit einem Ei die Masse zu einem Teig kneten.(Erst dann werden die Frikadellen geformt.)

Das war eines der absoluten Lieblingsessen meiner Kinder. :) M

Zora hat gesagt…

:-)))